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Harmonikaverein “Wälderbuebe” Linach e.V.
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Vereinsgeschichte
     In     Ergänzung     zu     dem     Zeitungsbericht     wäre     noch     zu     erwähnen,     dass     in     der Gründungsversammlung   auch   die   Vereinskleidung   bei   öffentlichen Auftritten   festgelegt   wurde.   Es wird   ein   weißes   Hemd   bzw.   Bluse   mit   schwarzer   Fliege   und   dunkler   Hose   bzw.   Rock   getragen. Die    Kleidung    wurde    1973    mit    einer    grünen    Weste    und    dem    Aufdruck    des    Wappens    der ehemaligen   Gemeinde   Linach   ergänzt.   Der   Beitritt   als   Mitglied   in   den   DHV   wurde   gutgeheißen und am 1. April 1961 vollzogen. Der Verein wurde 1981 in das Vereinsregister eingetragen. Seit   den   ersten Anfängen   bis   zum   ersten   Öffentlichen   Konzert   am   Ostersonntag,   2. April   1961   hat der   Verein   leider   einige   Spieler   verloren,   so   dass   beim   1.   Konzert   noch   zehn   aktive   Spieler   und Dirigent   Caldart   auf   den   Bühne   waren.   Bei   diesem   Konzert   wurde   auch   mit   der   Werbung   passiver Mitglieder begonnen, um dem Verein eine finanzielle Grundlage zu gewährleisten. Die   Aktivitäten   des   Vereins   nahmen   nun   ihren   Lauf,   und   man   beteiligte   sich   zunächst   beim Harmonikakreistreffen   in   Furtwangen   am   10.   Juni   1961   beim   Festzug   und   beim   Volkskonzert. Diese Kreistreffen wurden unsererseits bis heute regelmäßig besucht. Dirigent   Heinz   Caldart   wurde   im August   1961   an   die   Volksschule   Wiechs   am   Randen   in   der   Nähe der    Schweizer    Grenze    versetzt.    Dort    gründete    er    ebenfalls    einen    Akkordeonverein.    Dieser schloss    sich    Mitte    der    90er    Jahre    mit    Büsslingen    zusammen.    Bis    heute    haben    wir    dorthin Kontakt.   So   haben   wir   zusammen   schon   mehrere   Doppelkonzerte   hier   und   dort   gegeben   und   es hält sich bis heute eine tolle Vereinsfreundschaft. Die   Nachricht   der   Versetzung   war   für   den   jungen   Verein   ein   schwerer   Schlag,   denn   es   galt   nun einen   neuen   Dirigenten   zu   suchen. Auf   der   Suche   stand   das   Glück   dem   Verein   beiseite.   Mit   Josef Dold   aus   Vöhrenbach,   begabter   Harmonikaspieler   und   Idealist,   fand   bereits   am   28. August   1961 die   erste   Probe   statt.   Josef   Dold   hat   dem   Verein,   mit   Unterstützung   seiner   Frau   Maria,   für   sechs Wochen   die Aushilfe   als   Dirigent   zugesagt.   Zusätzlich   war   er   beim   Harmonikaverein   Vöhrenbach als   Dirigent   und   Vorsitzender   tätig.   Aus   dieser   Aushilfstätigkeit   wurden   28   Jahre.   Bei   seiner Verabschiedung   1989   wurde   er   zum   Ehrendirigenten   ernannt.   Sein   Nachfolger   wurde   Hermann Dotter.   Er   ist   der   bislang   einzige   Dirigent   des   Vereins   aus   den   eigenen   Reihen   und   bildete   sich über   Dirigentenlehrgänge   weiter.   Bereits   1986   übernahm   er   das   Jugendorchester.   Zuvor   bildete er   zahlreiche   junge   Musiker   auf   dem   Akkordeon   aus   und   war   auch   Vizedirigent.   Hermann   Dotter leitete   die   musikalischen   Aktivitäten   bis   ins   Jahr   2000   und   unterstützt   den   Verein   bis   heute   als Vizedirigent.    Mit    Oliver    Albrecht    konnte    ein    Musiklehrer    gewonnen    werden.    Er    studierte    in Würzburg   Akkordeon.   Er   übernahm   auch   das   Jugendorchester   und   gründete   das   Akkordeon- Ensemble.   Zum   Ensemble   gehören   sechs   Spieler.   Jede   Stimme   ist   einfach   besetzt.   Sie   proben immer   montags   vor   dem   Hauptorchester.   Schon   in   den   sechziger   Jahren   gab   es   solch   eine Gruppierung. Oliver   Albrecht    übernahm    auch    die   Ausbildung    in    Kooperation    mit    der    Jugendmusikschule. Zusätzlich    zu    Linach    wurde    nun    ebenfalls    im    Neukircher    Schulhaus    Akkordeonunterricht angeboten Die   Jugendausbildung   wird   in   unserem   Verein   großgeschrieben.   Die   Auszubildenden   wurden früher   von   den   aktiven   Spielern   unterrichtet.   Bis   in   die   80er   Jahre   wurde   Melodica   als   Vorstufe zum Akkordeon   gelernt.   Seit   2009   wird   dies   wieder   von   den   aktiven   Spielern   Ulrike   Löhle   (Linach) und Sylvia Eschle (Neukirch) angeboten. Nach   der   Ausbildung   spielen   die   jungen   Akkordeonisten   zuerst   im   Jugendorchester   und   lernen hier     das     Zusammenspiel.     Bis     1986     wurde     dies     von     Josef     Dold     geleitet.     Nach     den Jubiläumsfeierlichkeiten   übernahm   dies   Hermann   Dotter   bis   1999.   Zwei   Jahre   danach   leitete Kathrin Kern das Nachwuchsorchester. Für    die    überörtliche    Weiterbildung    besuchten    Angehörige    des    Vereins    die    D-Lehrgänge. Pionierarbeit   leistete   der   Harmonikaverein   Linach   im   Jahr   2000.   Erstmals   wurde   ein   Lehrgang von    einem    Verein    ausgerichtet.    Mit    40    Teilnehmern    war    diese    Weiterbildung    im    Linacher Gemeindehaus   ein   voller   Erfolg.   Dies   wurde   mit   dem   D2   und   D3   in   den   beiden   folgenden   Jahren wiederholt. Für      die      Jugend      wird      auch      ein      großes      Freizeitprogramm      angeboten.      So      stehen Hüttenwochenende, Ausflüge,   wie   z.B.   Europa-Park,   oder   DVD-Abende   auf   dem   Programm. Alle zwei Jahre beteiligt sich die Jugend beim Kreisjugendtreffen. Jährlich   findet   im   November   im   Gemeindehaus   der   Vorspielnachmittag   der   Jugend   statt.   Dort präsentiert   sich   auch   die   Rhythmikgruppe.   Diese   wurde   Mitte   der   90er   Jahre   von   Roswitha Straub   ins   Leben   gerufen.   Jeden   Dienstagnachmittag   treffen   sich   Kinder   und   Mütter   zum   Turnen, Singen   und   Spielen   im   Gemeindehaus.   Auch   haben   sie   ihre   Auftritte   am   Palmsonntag,   zum Erntedank   und   vor   Weihnachten   in   der   Kirche.   In   den   Jahren   2002   und   2005   bastelten   sie   eine Krippe und stellten diese bei der Krippenausstellung in Schönenbach aus. Einige   vom   Verein   ausgebildete   Musiker   haben   immer   wieder   verschiedene   Bands   ins   Leben gerufen. Die treibenden Kräfte waren meist Gerhard Dotter und Michael Dengler. Angefangen   hat   es   1979   bei   der   Weihnachtsfeier   des   Harmonikavereins   mit   dem   Stausee-Echo auf   Initiative   von   Josef   Dold.   Mit   dabei   waren   Michael   Dengler,   Gerhard   Dotter,   Erich   Straub, Hans-Peter   Rombach.   Später   Hermann   Dotter   und   Agnes   Fritsch   geb.   Dold.   Diese   wirkten   auch bei   der   Fasnet   und   an   Sylvester   im   Michelhof   mit.   Der   Freitagabend   beim   Frühlingsfest   wurde eingeführt durch das Stausee-Echo. 1982   gründete   sich   in   Nachfolge   des   Stausee-Echos   die   Mike-Silver-Band.   Zu   dieser   gehörten Gerhard   Dotter,   Michael   Dengler,   Norbert   Straub   und   Peter   Hupfer.   Diese   hatte   Auftritte   bis   ins benachbarte   Ausland.   An   Fasnet   hatte   die   Band   bis   zu   zehn   Auftritte.   Auch   wurden   größere Konzerte    zusammen    mit    der    damals    sehr    populären    „Golden    Show    Band“    gegeben.    Diese Formation spielte bis in die Mitte der 80er Jahre. Anfang   der   neunziger   gründete   sich   das   Sandstrand-Echo.   Der   Name   entstand   in   Ermangelung von   Wasser   in   dem   abgelassenen   Stausee.   Zur   Besetzung   gehörten   Gerhard   Dotter,   Michael Dengler,    Jürgen    Heine    und    Christof    Trenkle.    Nach    dessen    Tod    kamen    Norbert    Straub    und Christine   Müller   hinzu.   Heute   heißt   die   Band   nach   der   Sanierung   der   Linachtalsperre   wieder Stausee-Echo und umrahmt in der Hauptsache die Linacher Fasnet. Seit   Gründung   unseres   Vereins   war   Alfred   Braun   erster   Vorsitzender   bis   zum   2.   März   1979.   Er war    ein    großer    Gönner    und    Förderer    unseres    Vereins,    und    er    trat    an    diesem   Abend    aus Altersgründen    von    seinem    Amt    zurück.    Für    seine    Verdienste    um    den    Verein    und    die Harmonikabewegung   wurde   Alfred   Braun   zum   Ehrenvorsitzenden   unseres   Vereins   ernannt.   Im Jahr   1979   wurde   ihm   die   Hermann   Schittenhelm   Medaille   des   DHV   überreicht.   Nachfolger   von Alfred   Braun   als   erster   Vorsitzender   wurde   Hugo   Heine.   1989   übernahm   Walter   Straub   die Vereinsleitung   und   übergab   sie   zehn   Jahre   später   an   Andreas   Trenkle.   Er   ist   seit   2006   auch Kreisvorsitzender   der   DHV-Kreisvereinigung   Donaueschingen,   zu   dessen   Gründungsvereinen der    Harmonikaverein    Linach    1966    gehörte.    Auch    andere    Vorstandsmitglieder    haben    die Vereinsarbeit    über    viele    Jahre    unterstützt.   Alois    Straub    II    war    30    Jahre    passiver    Beisitzer, Manfred   Trenkle   26   Jahre   Schriftführer,   Roswitha   Straub   22   Jahre   und   Helmut   Klausmann   21 Jahre Kassier. Das   Osterkonzert   fand   zunächst   im   Adler   statt.   Nach   dessen   Schließung   1976   wechselte   man nach    Schönenbach    in    den    Löwen.    1993    fand    das    Jahreskonzert    zum    ersten    Mal    am Palmsamstag   statt.   1995   wechselte   man   in   den   Pfarrsaal   St.   Cyriak.   Es   wurde   als   Doppelkonzert mit   Bestuhlung   ausgerichtet.   Seit   2002   treten   beim   Jahreskonzert   Jugendorchester,   Akkordeon- Ensemble    und    Hauptorchester    auf.    2007    zimmerte    der    Verein    sich    eigene    Podeste,    die    im Gemeindehaus   auch   als   Bühne   genutzt   werden.   Bis   1973   gab   der   Verein   noch   ein   Herbstkonzert im   Linacher Adler   und   ein   Pfingstkonzert   im   Gasthaus   Ochsen   in   Neukirch.   Zum   Jubiläum   wurde 2011   ein   Kirchenkonzert   in   der   Vöhrenbacher   Stadtkirche   zusammen   mit   dem   Gesangverein Vöhrenbach gegeben. Es kamen 400 Zuhörer. Bis Anfang   der   90er   Jahre   gab   das   Hauptorchester   im   Sommer   über   zahlreiche   Kurkonzerte.   So in   Schonach,   Schönwald,   Tennenbronn   und   Unterkirnach.   Alle   zwei   Jahre   erfolgt   die   Teilnahme am   Kreistreffen.   In   den   60er   Jahren   beteiligte   sich   das   Hauptorchester   auch   an   Wertungspielen und   nahmen   an   Festzügen   teil.   Auch   an   Rundfunkaufnahmen   des   Süddeutschen   Rundfunks   hat sich   das   Orchester   1978   beteiligt.   Hiervon   wurde   ein   Musikstück   in   der   Sendung   „Klang   und Sang    aus    Stadt    und    Land“    am    24.2.1979    gesendet.    Des-    weiteren    ist    der    Verein    auf    der Heimatschallplatte    von    Furtwangen,    welche    1981    hergestellt    wurde,    vertreten.    Zu    festlichen Anlässen   wirkt   der   Harmonikaverein   in   der   Linacher   Wendelinkapelle   mit.   Zum   Patrotinium   und zum     zweiten     Weihnachtsfeiertag.     Und     seit     der     Beendigung     der     Sangestätigkeit     des Gesangvereins auch den Volkstrauertag. Zur    finanziellen    Basis    wurde    1969    zum    erstenmal    das    Fühlingsfest    zusammen    mit    dem Gesangverein   im   Schopf   des   Hinterbauern   durchgeführt.   1987   wurde   eine   Bar   an   den   Schopf angebaut,   der   auch   als   Lager   dient.   1995   wurde   dieser   umgebaut.   1987   hatten   beim   Linacher Frühlingsfest   die   „Feldberger“   ihren   ersten   öffentlichen   Auftritt   und   ein   Jahr   später   trat,   ebenfalls in   Linach,   Hansy   Vogt   zum   erstenmal   öffentlich   auf.   Das   letzte   Frühlingsfest   fand   2001   statt. Danach   fanden   verschiedene   Vereinsfeste   im   Gemeindehaus   statt.   Unvergessen   war   1986   das 25-jährige   Vereinsjubiläum.   Dies   wurde   vier   Tage   auf   der   Leimooshöhe   in   einem   1000-Mann-Zelt gefeiert.    Da    für    den   Auftritt    mit    den    „Fidelen    Mölltalern“    am    Montagabend    das    Zelt    schon ausverkauft   war,   entschlossen   sich   die   Verantwortlichen   kurzfristig   am   Sonntagabend   das   Zelt   zu erweitern.   In   Schönwald   wurde   ein   800-Mann-Zelt   abgebaut   und   in   Linach   an   das   vorhandene Zelt hinten angebaut. Mit 1800 Besuchern war die Veranstaltung ausverkauft. Das   Probelokal   war   bis   Herbst   1961   die   Wohnstube   des   Leibgedinghauses   von   Alfred   Braun,   in welchem   bis   1974   die   Übungsstunden   für   die   Schüler   abgehalten   wurden.   Für   Jugendgruppe   und Stammorchester   war   das   Nebenzimmer   des   Gasthauses Adler   bis   1974   Proberaum.   Mit   dem   Bau des   Gemeindehauses   1974   erhielten   die   Vereine   des   Stadtteils   Linach   ein   neues   Probelokal. Ungestört   können   hier   die   Vereine   ihre   wöchentliche   Probentätigkeit   absolvieren.      1998   wurde das   Gemeindehaus   vergrößert.   Der   Proberaum   hat   sich   verdoppelt.   Die   Vergößerung   und   der Einbau einer Küche hat sich sehr positiv auf die Ausrichtung von Veranstaltungen ausgewirkt. Eine   lange   Tradition   hat   in   Linach   die   Fasnet.   Früher   wurde   diese   im   Adler   und   auf   der   Lettwies gefeiert.    Mit    Gründung    des    Harmonikavereins    wurde    in    dessen    Regie    Fasnet    im    Adler durchgeführt.. Dies endete mit der Schließung des Gasthaus Adler. 1983   rief   Roswitha   Straub   -   und   das   bis   heute   -   zum   erstenmal   mit   den   "Strickwiebern"   die Fasnet   aus:   Am   Schmutzigen   Donnerstag.   Seit   1998   dann   am   Fasnetfreitag.   Seit   Mitte   der   90er Jahre    ist    der    Harmonikaverein    Veranstalter.    Zuerst    findet    am    Nachmittag    ein    Umzug    vom Schulhaus   zum   Gemeindehaus   statt.   Dort   ist   dann   zuerst   Kinderfasnet.   Abends   ist   dann   buntes Programm mit den Erwachsenen. Die Fasnet steht unter einem alljährlich wechselnden Motto. Für   die   Zukunft   will   der   Verein   weiterhin   einen   kulturellen   Beitrag   für   die   Ortschaft   leisten   und hofft, dass die Vereinsarbeit auch in Zukunft eine Wertschätzung seitens der Bevölkerung erhält.
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Vereinsgeschichte
   In   Ergänzung   zu   dem   Zeitungsbericht   wäre   noch   zu   erwähnen,   dass   in   der Gründungsversammlung    auch    die    Vereinskleidung    bei    öffentlichen    Auftritten festgelegt   wurde.   Es   wird   ein   weißes   Hemd   bzw.   Bluse   mit   schwarzer   Fliege und   dunkler   Hose   bzw.   Rock   getragen.   Die   Kleidung   wurde   1973   mit   einer grünen    Weste    und    dem   Aufdruck    des    Wappens    der    ehemaligen    Gemeinde Linach   ergänzt.   Der   Beitritt   als   Mitglied   in   den   DHV   wurde   gutgeheißen   und   am 1.    April    1961    vollzogen.    Der    Verein    wurde    1981    in    das    Vereinsregister eingetragen. Seit   den   ersten Anfängen   bis   zum   ersten   Öffentlichen   Konzert   am   Ostersonntag, 2.   April   1961   hat   der   Verein   leider   einige   Spieler   verloren,   so   dass   beim   1. Konzert   noch   zehn   aktive   Spieler   und   Dirigent   Caldart   auf   den   Bühne   waren. Bei   diesem   Konzert   wurde   auch   mit   der   Werbung   passiver   Mitglieder   begonnen, um dem Verein eine finanzielle Grundlage zu gewährleisten. Die   Aktivitäten   des   Vereins   nahmen   nun   ihren   Lauf,   und   man   beteiligte   sich zunächst   beim   Harmonikakreistreffen   in   Furtwangen   am   10.   Juni   1961   beim Festzug    und    beim    Volkskonzert.    Diese    Kreistreffen    wurden    unsererseits    bis heute regelmäßig besucht. Dirigent   Heinz   Caldart   wurde   im   August   1961   an   die   Volksschule   Wiechs   am Randen   in   der   Nähe   der   Schweizer   Grenze   versetzt.   Dort   gründete   er   ebenfalls einen Akkordeonverein.   Dieser   schloss   sich   Mitte   der   90er   Jahre   mit   Büsslingen zusammen.   Bis   heute   haben   wir   dorthin   Kontakt.   So   haben   wir   zusammen schon   mehrere   Doppelkonzerte   hier   und   dort   gegeben   und   es   hält   sich   bis heute eine tolle Vereinsfreundschaft. Die   Nachricht   der   Versetzung   war   für   den   jungen   Verein   ein   schwerer   Schlag, denn   es   galt   nun   einen   neuen   Dirigenten   zu   suchen.   Auf   der   Suche   stand   das Glück    dem    Verein    beiseite.    Mit    Josef    Dold    aus    Vöhrenbach,    begabter Harmonikaspieler   und   Idealist,   fand   bereits   am   28. August   1961   die   erste   Probe statt.   Josef   Dold   hat   dem   Verein,   mit   Unterstützung   seiner   Frau   Maria,   für   sechs Wochen     die     Aushilfe     als     Dirigent     zugesagt.     Zusätzlich     war     er     beim Harmonikaverein   Vöhrenbach   als   Dirigent   und   Vorsitzender   tätig.   Aus   dieser Aushilfstätigkeit   wurden   28   Jahre.   Bei   seiner   Verabschiedung   1989   wurde   er zum   Ehrendirigenten   ernannt.   Sein   Nachfolger   wurde   Hermann   Dotter.   Er   ist   der bislang   einzige   Dirigent   des   Vereins   aus   den   eigenen   Reihen   und   bildete   sich über      Dirigentenlehrgänge      weiter.      Bereits      1986      übernahm      er      das Jugendorchester.   Zuvor   bildete   er   zahlreiche   junge   Musiker   auf   dem Akkordeon aus    und    war    auch    Vizedirigent.    Hermann    Dotter    leitete    die    musikalischen Aktivitäten    bis    ins    Jahr    2000    und    unterstützt    den    Verein    bis    heute    als Vizedirigent.   Mit   Oliver   Albrecht   konnte   ein   Musiklehrer   gewonnen   werden.   Er studierte   in   Würzburg   Akkordeon.   Er   übernahm   auch   das   Jugendorchester   und gründete    das   Akkordeon-Ensemble.    Zum    Ensemble    gehören    sechs    Spieler. Jede    Stimme    ist    einfach    besetzt.    Sie    proben    immer    montags    vor    dem Hauptorchester. Schon in den sechziger Jahren gab es solch eine Gruppierung. Oliver    Albrecht    übernahm    auch    die    Ausbildung    in    Kooperation    mit    der Jugendmusikschule.   Zusätzlich   zu   Linach   wurde   nun   ebenfalls   im   Neukircher Schulhaus Akkordeonunterricht angeboten Die     Jugendausbildung     wird     in     unserem     Verein     großgeschrieben.     Die Auszubildenden   wurden   früher   von   den   aktiven   Spielern   unterrichtet.   Bis   in   die 80er   Jahre   wurde   Melodica   als   Vorstufe   zum Akkordeon   gelernt.   Seit   2009   wird dies   wieder   von   den   aktiven   Spielern   Ulrike   Löhle   (Linach)   und   Sylvia   Eschle (Neukirch) angeboten. Nach     der     Ausbildung     spielen     die     jungen     Akkordeonisten     zuerst     im Jugendorchester   und   lernen   hier   das   Zusammenspiel.   Bis   1986   wurde   dies   von Josef   Dold   geleitet.   Nach   den   Jubiläumsfeierlichkeiten   übernahm   dies   Hermann Dotter      bis      1999.      Zwei      Jahre      danach      leitete      Kathrin      Kern      das Nachwuchsorchester. Für   die   überörtliche   Weiterbildung   besuchten   Angehörige   des   Vereins   die   D- Lehrgänge.   Pionierarbeit   leistete   der   Harmonikaverein   Linach   im   Jahr   2000. Erstmals     wurde     ein     Lehrgang     von     einem     Verein     ausgerichtet.     Mit     40 Teilnehmern    war    diese    Weiterbildung    im    Linacher    Gemeindehaus    ein    voller Erfolg.    Dies    wurde    mit    dem    D2    und    D3    in    den    beiden    folgenden    Jahren wiederholt. Für   die   Jugend   wird   auch   ein   großes   Freizeitprogramm   angeboten.   So   stehen Hüttenwochenende,   Ausflüge,    wie    z.B.    Europa-Park,    oder    DVD-Abende    auf dem      Programm.      Alle      zwei      Jahre      beteiligt      sich      die      Jugend      beim Kreisjugendtreffen. Jährlich    findet    im    November    im    Gemeindehaus    der    Vorspielnachmittag    der Jugend   statt.   Dort   präsentiert   sich   auch   die   Rhythmikgruppe.   Diese   wurde   Mitte der      90er      Jahre      von      Roswitha      Straub      ins      Leben      gerufen.      Jeden Dienstagnachmittag   treffen   sich   Kinder   und   Mütter   zum   Turnen,   Singen   und Spielen   im   Gemeindehaus.   Auch   haben   sie   ihre   Auftritte   am   Palmsonntag,   zum Erntedank   und   vor   Weihnachten   in   der   Kirche.   In   den   Jahren   2002   und   2005 bastelten    sie    eine    Krippe    und    stellten    diese    bei    der    Krippenausstellung    in Schönenbach aus. Einige   vom   Verein   ausgebildete   Musiker   haben   immer   wieder   verschiedene Bands   ins   Leben   gerufen.   Die   treibenden   Kräfte   waren   meist   Gerhard   Dotter und Michael Dengler. Angefangen   hat   es   1979   bei   der   Weihnachtsfeier   des   Harmonikavereins   mit dem    Stausee-Echo    auf    Initiative    von    Josef    Dold.    Mit    dabei    waren    Michael Dengler,   Gerhard   Dotter,   Erich   Straub,   Hans-Peter   Rombach.   Später   Hermann Dotter   und   Agnes   Fritsch   geb.   Dold.   Diese   wirkten   auch   bei   der   Fasnet   und   an Sylvester    im    Michelhof    mit.    Der    Freitagabend    beim    Frühlingsfest    wurde eingeführt durch das Stausee-Echo. 1982   gründete   sich   in   Nachfolge   des   Stausee-Echos   die   Mike-Silver-Band.   Zu dieser   gehörten   Gerhard   Dotter,   Michael   Dengler,   Norbert   Straub   und   Peter Hupfer.   Diese   hatte   Auftritte   bis   ins   benachbarte   Ausland.   An   Fasnet   hatte   die Band   bis   zu   zehn   Auftritte.   Auch   wurden   größere   Konzerte   zusammen   mit   der damals   sehr   populären   „Golden   Show   Band“   gegeben.   Diese   Formation   spielte bis in die Mitte der 80er Jahre. Anfang   der   neunziger   gründete   sich   das   Sandstrand-Echo.   Der   Name   entstand in   Ermangelung   von   Wasser   in   dem   abgelassenen   Stausee.   Zur   Besetzung gehörten   Gerhard   Dotter,   Michael   Dengler,   Jürgen   Heine   und   Christof   Trenkle. Nach   dessen Tod   kamen   Norbert   Straub   und   Christine   Müller   hinzu.   Heute   heißt die   Band   nach   der   Sanierung   der   Linachtalsperre   wieder   Stausee-Echo   und umrahmt in der Hauptsache die Linacher Fasnet. Seit   Gründung   unseres   Vereins   war Alfred   Braun   erster   Vorsitzender   bis   zum   2. März   1979.   Er   war   ein   großer   Gönner   und   Förderer   unseres   Vereins,   und   er   trat an    diesem    Abend    aus    Altersgründen    von    seinem    Amt    zurück.    Für    seine Verdienste   um   den   Verein   und   die   Harmonikabewegung   wurde   Alfred   Braun zum   Ehrenvorsitzenden   unseres   Vereins   ernannt.   Im   Jahr   1979   wurde   ihm   die Hermann    Schittenhelm    Medaille    des    DHV    überreicht.    Nachfolger    von   Alfred Braun   als   erster   Vorsitzender   wurde   Hugo   Heine.   1989   übernahm   Walter   Straub die   Vereinsleitung   und   übergab   sie   zehn   Jahre   später   an Andreas Trenkle.   Er   ist seit   2006   auch   Kreisvorsitzender   der   DHV-Kreisvereinigung   Donaueschingen, zu   dessen   Gründungsvereinen   der   Harmonikaverein   Linach   1966   gehörte. Auch andere     Vorstandsmitglieder     haben     die     Vereinsarbeit     über     viele     Jahre unterstützt.   Alois   Straub   II   war   30   Jahre   passiver   Beisitzer,   Manfred   Trenkle   26 Jahre   Schriftführer,   Roswitha   Straub   22   Jahre   und   Helmut   Klausmann   21   Jahre Kassier. Das   Osterkonzert   fand   zunächst   im   Adler   statt.   Nach   dessen   Schließung   1976 wechselte   man   nach   Schönenbach   in   den   Löwen.   1993   fand   das   Jahreskonzert zum   ersten   Mal   am   Palmsamstag   statt.   1995   wechselte   man   in   den   Pfarrsaal   St. Cyriak.   Es   wurde   als   Doppelkonzert   mit   Bestuhlung   ausgerichtet.   Seit   2002 treten      beim      Jahreskonzert      Jugendorchester,     Akkordeon-Ensemble      und Hauptorchester   auf.   2007   zimmerte   der   Verein   sich   eigene   Podeste,   die   im Gemeindehaus   auch   als   Bühne   genutzt   werden.   Bis   1973   gab   der   Verein   noch ein    Herbstkonzert    im    Linacher    Adler    und    ein    Pfingstkonzert    im    Gasthaus Ochsen    in    Neukirch.    Zum    Jubiläum    wurde    2011    ein    Kirchenkonzert    in    der Vöhrenbacher    Stadtkirche    zusammen    mit    dem    Gesangverein    Vöhrenbach gegeben. Es kamen 400 Zuhörer. Bis Anfang   der   90er   Jahre   gab   das   Hauptorchester   im   Sommer   über   zahlreiche Kurkonzerte.   So   in   Schonach,   Schönwald,   Tennenbronn   und   Unterkirnach.   Alle zwei   Jahre   erfolgt   die   Teilnahme   am   Kreistreffen.   In   den   60er   Jahren   beteiligte sich   das   Hauptorchester   auch   an   Wertungspielen   und   nahmen   an   Festzügen teil.   Auch   an   Rundfunkaufnahmen   des   Süddeutschen   Rundfunks   hat   sich   das Orchester   1978   beteiligt.   Hiervon   wurde   ein   Musikstück   in   der   Sendung   „Klang und   Sang   aus   Stadt   und   Land“   am   24.2.1979   gesendet.   Des-   weiteren   ist   der Verein    auf    der    Heimatschallplatte    von    Furtwangen,    welche    1981    hergestellt wurde,    vertreten.    Zu    festlichen    Anlässen    wirkt    der    Harmonikaverein    in    der Linacher      Wendelinkapelle      mit.      Zum      Patrotinium      und      zum      zweiten Weihnachtsfeiertag.     Und     seit     der     Beendigung     der     Sangestätigkeit     des Gesangvereins auch den Volkstrauertag. Zur   finanziellen   Basis   wurde   1969   zum   erstenmal   das   Fühlingsfest   zusammen mit   dem   Gesangverein   im   Schopf   des   Hinterbauern   durchgeführt.   1987   wurde eine   Bar   an   den   Schopf   angebaut,   der   auch   als   Lager   dient.   1995   wurde   dieser umgebaut.    1987    hatten    beim    Linacher    Frühlingsfest    die    „Feldberger“    ihren ersten   öffentlichen   Auftritt   und   ein   Jahr   später   trat,   ebenfalls   in   Linach,   Hansy Vogt   zum   erstenmal   öffentlich   auf.   Das   letzte   Frühlingsfest   fand   2001   statt. Danach      fanden      verschiedene      Vereinsfeste      im      Gemeindehaus      statt. Unvergessen   war   1986   das   25-jährige   Vereinsjubiläum.   Dies   wurde   vier   Tage auf   der   Leimooshöhe   in   einem   1000-Mann-Zelt   gefeiert.   Da   für   den   Auftritt   mit den    „Fidelen    Mölltalern“    am    Montagabend    das    Zelt    schon    ausverkauft    war, entschlossen   sich   die   Verantwortlichen   kurzfristig   am   Sonntagabend   das   Zelt   zu erweitern.   In   Schönwald   wurde   ein   800-Mann-Zelt   abgebaut   und   in   Linach   an das     vorhandene     Zelt     hinten     angebaut.     Mit     1800     Besuchern     war     die Veranstaltung ausverkauft. Das   Probelokal   war   bis   Herbst   1961   die   Wohnstube   des   Leibgedinghauses   von Alfred    Braun,    in    welchem    bis    1974    die    Übungsstunden    für    die    Schüler abgehalten     wurden.     Für     Jugendgruppe     und     Stammorchester     war     das Nebenzimmer   des   Gasthauses   Adler   bis   1974   Proberaum.   Mit   dem   Bau   des Gemeindehauses   1974   erhielten   die   Vereine   des   Stadtteils   Linach   ein   neues
Harmonikaverein “Wälderbuebe” Linach e.V.