Ihre Überschrift
Harmonikaverein “Wälderbuebe” Linach e.V.
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Vereinsgeschichte
In Ergänzung zu dem Zeitungsbericht wäre noch zu erwähnen, dass in der Gründungsversammlung auch die Vereinskleidung bei öffentlichen Auftritten festgelegt wurde. Es wird ein weißes Hemd bzw. Bluse mit schwarzer Fliege und dunkler Hose bzw. Rock getragen. Die Kleidung wurde 1973 mit einer grünen Weste und dem Aufdruck des Wappens der ehemaligen Gemeinde Linach ergänzt. Der Beitritt als Mitglied in den DHV wurde gutgeheißen und am 1. April 1961 vollzogen. Der Verein wurde 1981 in das Vereinsregister eingetragen. Seit den ersten Anfängen bis zum ersten Öffentlichen Konzert am Ostersonntag, 2. April 1961 hat der Verein leider einige Spieler verloren, so dass beim 1. Konzert noch zehn aktive Spieler und Dirigent Caldart auf den Bühne waren. Bei diesem Konzert wurde auch mit der Werbung passiver Mitglieder begonnen, um dem Verein eine finanzielle Grundlage zu gewährleisten. Die Aktivitäten des Vereins nahmen nun ihren Lauf, und man beteiligte sich zunächst beim Harmonikakreistreffen in Furtwangen am 10. Juni 1961 beim Festzug und beim Volkskonzert. Diese Kreistreffen wurden unsererseits bis heute regelmäßig besucht. Dirigent Heinz Caldart wurde im August 1961 an die Volksschule Wiechs am Randen in der Nähe der Schweizer Grenze versetzt. Dort gründete er ebenfalls einen Akkordeonverein. Dieser schloss sich Mitte der 90er Jahre mit Büsslingen zusammen. Bis heute haben wir dorthin Kontakt. So haben wir zusammen schon mehrere Doppelkonzerte hier und dort gegeben und es hält sich bis heute eine tolle Vereinsfreundschaft. Die Nachricht der Versetzung war für den jungen Verein ein schwerer Schlag, denn es galt nun einen neuen Dirigenten zu suchen. Auf der Suche stand das Glück dem Verein beiseite. Mit Josef Dold aus Vöhrenbach, begabter Harmonikaspieler und Idealist, fand bereits am 28. August 1961 die erste Probe statt. Josef Dold hat dem Verein, mit Unterstützung seiner Frau Maria, für sechs Wochen die Aushilfe als Dirigent zugesagt. Zusätzlich war er beim Harmonikaverein Vöhrenbach als Dirigent und Vorsitzender tätig. Aus dieser Aushilfstätigkeit wurden 28 Jahre. Bei seiner Verabschiedung 1989 wurde er zum Ehrendirigenten ernannt. Sein Nachfolger wurde Hermann Dotter. Er ist der bislang einzige Dirigent des Vereins aus den eigenen Reihen und bildete sich über Dirigentenlehrgänge weiter. Bereits 1986 übernahm er das Jugendorchester. Zuvor bildete er zahlreiche junge Musiker auf dem Akkordeon aus und war auch Vizedirigent. Hermann Dotter leitete die musikalischen Aktivitäten bis ins Jahr 2000 und unterstützt den Verein bis heute als Vizedirigent. Mit Oliver Albrecht konnte ein Musiklehrer gewonnen werden. Er studierte in Würzburg Akkordeon. Er übernahm auch das Jugendorchester und gründete das Akkordeon-Ensemble. Zum Ensemble gehören sechs Spieler. Jede Stimme ist einfach besetzt. Sie proben immer montags vor dem Hauptorchester. Schon in den sechziger Jahren gab es solch eine Gruppierung. Oliver Albrecht übernahm auch die Ausbildung in Kooperation mit der Jugendmusikschule. Zusätzlich zu Linach wurde nun ebenfalls im Neukircher Schulhaus Akkordeonunterricht angeboten Die Jugendausbildung wird in unserem Verein großgeschrieben. Die Auszubildenden wurden früher von den aktiven Spielern unterrichtet. Bis in die 80er Jahre wurde Melodica als Vorstufe zum Akkordeon gelernt. Seit 2009 wird dies wieder von den aktiven Spielern Ulrike Löhle (Linach) und Sylvia Eschle (Neukirch) angeboten. Nach der Ausbildung spielen die jungen Akkordeonisten zuerst im Jugendorchester und lernen hier das Zusammenspiel. Bis 1986 wurde dies von Josef Dold geleitet. Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten übernahm dies Hermann Dotter bis 1999. Zwei Jahre danach leitete Kathrin Kern das Nachwuchsorchester. Für die überörtliche Weiterbildung besuchten Angehörige des Vereins die D-Lehrgänge. Pionierarbeit leistete der Harmonikaverein Linach im Jahr 2000. Erstmals wurde ein Lehrgang von einem Verein ausgerichtet. Mit 40 Teilnehmern war diese Weiterbildung im Linacher Gemeindehaus ein voller Erfolg. Dies wurde mit dem D2 und D3 in den beiden folgenden Jahren wiederholt. Für die Jugend wird auch ein großes Freizeitprogramm angeboten. So stehen Hüttenwochenende, Ausflüge, wie z.B. Europa-Park, oder DVD-Abende auf dem Programm. Alle zwei Jahre beteiligt sich die Jugend beim Kreisjugendtreffen. Jährlich findet im November im Gemeindehaus der Vorspielnachmittag der Jugend statt. Dort präsentiert sich auch die Rhythmikgruppe. Diese wurde Mitte der 90er Jahre von Roswitha Straub ins Leben gerufen. Jeden Dienstagnachmittag treffen sich Kinder und Mütter zum Turnen, Singen und Spielen im Gemeindehaus. Auch haben sie ihre Auftritte am Palmsonntag, zum Erntedank und vor Weihnachten in der Kirche. In den Jahren 2002 und 2005 bastelten sie eine Krippe und stellten diese bei der Krippenausstellung in Schönenbach aus. Einige vom Verein ausgebildete Musiker haben immer wieder verschiedene Bands ins Leben gerufen. Die treibenden Kräfte waren meist Gerhard Dotter und Michael Dengler. Angefangen hat es 1979 bei der Weihnachtsfeier des Harmonikavereins mit dem Stausee- Echo auf Initiative von Josef Dold. Mit dabei waren Michael Dengler, Gerhard Dotter, Erich Straub, Hans-Peter Rombach. Später Hermann Dotter und Agnes Fritsch geb. Dold. Diese wirkten auch bei der Fasnet und an Sylvester im Michelhof mit. Der Freitagabend beim Frühlingsfest wurde eingeführt durch das Stausee-Echo. 1982 gründete sich in Nachfolge des Stausee-Echos die Mike-Silver-Band. Zu dieser gehörten Gerhard Dotter, Michael Dengler, Norbert Straub und Peter Hupfer. Diese hatte Auftritte bis ins benachbarte Ausland. An Fasnet hatte die Band bis zu zehn Auftritte. Auch wurden größere Konzerte zusammen mit der damals sehr populären „Golden Show Band“ gegeben. Diese Formation spielte bis in die Mitte der 80er Jahre. Anfang der neunziger gründete sich das Sandstrand-Echo. Der Name entstand in Ermangelung von Wasser in dem abgelassenen Stausee. Zur Besetzung gehörten Gerhard Dotter, Michael Dengler, Jürgen Heine und Christof Trenkle. Nach dessen Tod kamen Norbert Straub und Christine Müller hinzu. Heute heißt die Band nach der Sanierung der Linachtalsperre wieder Stausee-Echo und umrahmt in der Hauptsache die Linacher Fasnet. Seit Gründung unseres Vereins war Alfred Braun erster Vorsitzender bis zum 2. März 1979. Er war ein großer Gönner und Förderer unseres Vereins, und er trat an diesem Abend aus Altersgründen von seinem Amt zurück. Für seine Verdienste um den Verein und die Harmonikabewegung wurde Alfred Braun zum Ehrenvorsitzenden unseres Vereins ernannt. Im Jahr 1979 wurde ihm die Hermann Schittenhelm Medaille des DHV überreicht. Nachfolger von Alfred Braun als erster Vorsitzender wurde Hugo Heine. 1989 übernahm Walter Straub die Vereinsleitung und übergab sie zehn Jahre später an Andreas Trenkle. Er ist seit 2006 auch Kreisvorsitzender der DHV-Kreisvereinigung Donaueschingen, zu dessen Gründungsvereinen der Harmonikaverein Linach 1966 gehörte. Auch andere Vorstandsmitglieder haben die Vereinsarbeit über viele Jahre unterstützt. Alois Straub II war 30 Jahre passiver Beisitzer, Manfred Trenkle 26 Jahre Schriftführer, Roswitha Straub 22 Jahre und Helmut Klausmann 21 Jahre Kassier. Das Osterkonzert fand zunächst im Adler statt. Nach dessen Schließung 1976 wechselte man nach Schönenbach in den Löwen. 1993 fand das Jahreskonzert zum ersten Mal am Palmsamstag statt. 1995 wechselte man in den Pfarrsaal St. Cyriak. Es wurde als Doppelkonzert mit Bestuhlung ausgerichtet. Seit 2002 treten beim Jahreskonzert Jugendorchester, Akkordeon-Ensemble und Hauptorchester auf. 2007 zimmerte der Verein sich eigene Podeste, die im Gemeindehaus auch als Bühne genutzt werden. Bis 1973 gab der Verein noch ein Herbstkonzert im Linacher Adler und ein Pfingstkonzert im Gasthaus Ochsen in Neukirch. Zum Jubiläum wurde 2011 ein Kirchenkonzert in der Vöhrenbacher Stadtkirche zusammen mit dem Gesangverein Vöhrenbach gegeben. Es kamen 400 Zuhörer. Bis Anfang der 90er Jahre gab das Hauptorchester im Sommer über zahlreiche Kurkonzerte. So in Schonach, Schönwald, Tennenbronn und Unterkirnach. Alle zwei Jahre erfolgt die Teilnahme am Kreistreffen. In den 60er Jahren beteiligte sich das Hauptorchester auch an Wertungspielen und nahmen an Festzügen teil. Auch an Rundfunkaufnahmen des Süddeutschen Rundfunks hat sich das Orchester 1978 beteiligt. Hiervon wurde ein Musikstück in der Sendung „Klang und Sang aus Stadt und Land“ am 24.2.1979 gesendet. Des- weiteren ist der Verein auf der Heimatschallplatte von Furtwangen, welche 1981 hergestellt wurde, vertreten. Zu festlichen Anlässen wirkt der Harmonikaverein in der Linacher Wendelinkapelle mit. Zum Patrotinium und zum zweiten Weihnachtsfeiertag. Und seit der Beendigung der Sangestätigkeit des Gesangvereins auch den Volkstrauertag. Zur finanziellen Basis wurde 1969 zum erstenmal das Fühlingsfest zusammen mit dem Gesangverein im Schopf des Hinterbauern durchgeführt. 1987 wurde eine Bar an den Schopf angebaut, der auch als Lager dient. 1995 wurde dieser umgebaut. 1987 hatten beim Linacher Frühlingsfest die „Feldberger“ ihren ersten öffentlichen Auftritt und ein Jahr später trat, ebenfalls in Linach, Hansy Vogt zum erstenmal öffentlich auf. Das letzte Frühlingsfest fand 2001 statt. Danach fanden verschiedene Vereinsfeste im Gemeindehaus statt. Unvergessen war 1986 das 25-jährige Vereinsjubiläum. Dies wurde vier Tage auf der Leimooshöhe in einem 1000-Mann-Zelt gefeiert. Da für den Auftritt mit den „Fidelen Mölltalern“ am Montagabend das Zelt schon ausverkauft war, entschlossen sich die Verantwortlichen kurzfristig am Sonntagabend das Zelt zu erweitern. In Schönwald wurde ein 800-Mann-Zelt abgebaut und in Linach an das vorhandene Zelt hinten angebaut. Mit 1800 Besuchern war die Veranstaltung ausverkauft. Das Probelokal war bis Herbst 1961 die Wohnstube des Leibgedinghauses von Alfred Braun, in welchem bis 1974 die Übungsstunden für die Schüler abgehalten wurden. Für Jugendgruppe und Stammorchester war das Nebenzimmer des Gasthauses Adler bis 1974 Proberaum. Mit dem Bau des Gemeindehauses 1974 erhielten die Vereine des Stadtteils Linach ein neues Probelokal. Ungestört können hier die Vereine ihre wöchentliche Probentätigkeit absolvieren. 1998 wurde das Gemeindehaus vergrößert. Der Proberaum hat sich verdoppelt. Die Vergößerung und der Einbau einer Küche hat sich sehr positiv auf die Ausrichtung von Veranstaltungen ausgewirkt. Eine lange Tradition hat in Linach die Fasnet. Früher wurde diese im Adler und auf der Lettwies gefeiert. Mit Gründung des Harmonikavereins wurde in dessen Regie Fasnet im Adler durchgeführt.. Dies endete mit der Schließung des Gasthaus Adler. 1983 rief Roswitha Straub - und das bis heute - zum erstenmal mit den "Strickwiebern" die Fasnet aus: Am Schmutzigen Donnerstag. Seit 1998 dann am Fasnetfreitag. Seit Mitte der 90er Jahre ist der Harmonikaverein Veranstalter. Zuerst findet am Nachmittag ein Umzug vom Schulhaus zum Gemeindehaus statt. Dort ist dann zuerst Kinderfasnet. Abends ist dann buntes Programm mit den Erwachsenen. Die Fasnet steht unter einem alljährlich wechselnden Motto. Für die Zukunft will der Verein weiterhin einen kulturellen Beitrag für die Ortschaft leisten und hofft, dass die Vereinsarbeit auch in Zukunft eine Wertschätzung seitens der Bevölkerung erhält.
Ihre Überschrift
Harmonikaverein “Wälderbuebe” Linach e.V.
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Vereinsgeschichte
In Ergänzung zu dem Zeitungsbericht wäre noch zu erwähnen, dass in der Gründungsversammlung auch die Vereinskleidung bei öffentlichen Auftritten festgelegt wurde. Es wird ein weißes Hemd bzw. Bluse mit schwarzer Fliege und dunkler Hose bzw. Rock getragen. Die Kleidung wurde 1973 mit einer grünen Weste und dem Aufdruck des Wappens der ehemaligen Gemeinde Linach ergänzt. Der Beitritt als Mitglied in den DHV wurde gutgeheißen und am 1. April 1961 vollzogen. Der Verein wurde 1981 in das Vereinsregister eingetragen. Seit den ersten Anfängen bis zum ersten Öffentlichen Konzert am Ostersonntag, 2. April 1961 hat der Verein leider einige Spieler verloren, so dass beim 1. Konzert noch zehn aktive Spieler und Dirigent Caldart auf den Bühne waren. Bei diesem Konzert wurde auch mit der Werbung passiver Mitglieder begonnen, um dem Verein eine finanzielle Grundlage zu gewährleisten. Die Aktivitäten des Vereins nahmen nun ihren Lauf, und man beteiligte sich zunächst beim Harmonikakreistreffen in Furtwangen am 10. Juni 1961 beim Festzug und beim Volkskonzert. Diese Kreistreffen wurden unsererseits bis heute regelmäßig besucht. Dirigent Heinz Caldart wurde im August 1961 an die Volksschule Wiechs am Randen in der Nähe der Schweizer Grenze versetzt. Dort gründete er ebenfalls einen Akkordeonverein. Dieser schloss sich Mitte der 90er Jahre mit Büsslingen zusammen. Bis heute haben wir dorthin Kontakt. So haben wir zusammen schon mehrere Doppelkonzerte hier und dort gegeben und es hält sich bis heute eine tolle Vereinsfreundschaft. Die Nachricht der Versetzung war für den jungen Verein ein schwerer Schlag, denn es galt nun einen neuen Dirigenten zu suchen. Auf der Suche stand das Glück dem Verein beiseite. Mit Josef Dold aus Vöhrenbach, begabter Harmonikaspieler und Idealist, fand bereits am 28. August 1961 die erste Probe statt. Josef Dold hat dem Verein, mit Unterstützung seiner Frau Maria, für sechs Wochen die Aushilfe als Dirigent zugesagt. Zusätzlich war er beim Harmonikaverein Vöhrenbach als Dirigent und Vorsitzender tätig. Aus dieser Aushilfstätigkeit wurden 28 Jahre. Bei seiner Verabschiedung 1989 wurde er zum Ehrendirigenten ernannt. Sein Nachfolger wurde Hermann Dotter. Er ist der bislang einzige Dirigent des Vereins aus den eigenen Reihen und bildete sich über Dirigentenlehrgänge weiter. Bereits 1986 übernahm er das Jugendorchester. Zuvor bildete er zahlreiche junge Musiker auf dem Akkordeon aus und war auch Vizedirigent. Hermann Dotter leitete die musikalischen Aktivitäten bis ins Jahr 2000 und unterstützt den Verein bis heute als Vizedirigent. Mit Oliver Albrecht konnte ein Musiklehrer gewonnen werden. Er studierte in Würzburg Akkordeon. Er übernahm auch das Jugendorchester und gründete das Akkordeon-Ensemble. Zum Ensemble gehören sechs Spieler. Jede Stimme ist einfach besetzt. Sie proben immer montags vor dem Hauptorchester. Schon in den sechziger Jahren gab es solch eine Gruppierung. Oliver Albrecht übernahm auch die Ausbildung in Kooperation mit der Jugendmusikschule. Zusätzlich zu Linach wurde nun ebenfalls im Neukircher Schulhaus Akkordeonunterricht angeboten Die Jugendausbildung wird in unserem Verein großgeschrieben. Die Auszubildenden wurden früher von den aktiven Spielern unterrichtet. Bis in die 80er Jahre wurde Melodica als Vorstufe zum Akkordeon gelernt. Seit 2009 wird dies wieder von den aktiven Spielern Ulrike Löhle (Linach) und Sylvia Eschle (Neukirch) angeboten. Nach der Ausbildung spielen die jungen Akkordeonisten zuerst im Jugendorchester und lernen hier das Zusammenspiel. Bis 1986 wurde dies von Josef Dold geleitet. Nach den Jubiläumsfeierlichkeiten übernahm dies Hermann Dotter bis 1999. Zwei Jahre danach leitete Kathrin Kern das Nachwuchsorchester. Für die überörtliche Weiterbildung besuchten Angehörige des Vereins die D-Lehrgänge. Pionierarbeit leistete der Harmonikaverein Linach im Jahr 2000. Erstmals wurde ein Lehrgang von einem Verein ausgerichtet. Mit 40 Teilnehmern war diese Weiterbildung im Linacher Gemeindehaus ein voller Erfolg. Dies wurde mit dem D2 und D3 in den beiden folgenden Jahren wiederholt. Für die Jugend wird auch ein großes Freizeitprogramm angeboten. So stehen Hüttenwochenende, Ausflüge, wie z.B. Europa-Park, oder DVD-Abende auf dem Programm. Alle zwei Jahre beteiligt sich die Jugend beim Kreisjugendtreffen. Jährlich findet im November im Gemeindehaus der Vorspielnachmittag der Jugend statt. Dort präsentiert sich auch die Rhythmikgruppe. Diese wurde Mitte der 90er Jahre von Roswitha Straub ins Leben gerufen. Jeden Dienstagnachmittag treffen sich Kinder und Mütter zum Turnen, Singen und Spielen im Gemeindehaus. Auch haben sie ihre Auftritte am Palmsonntag, zum Erntedank und vor Weihnachten in der Kirche. In den Jahren 2002 und 2005 bastelten sie eine Krippe und stellten diese bei der Krippenausstellung in Schönenbach aus. Einige vom Verein ausgebildete Musiker haben immer wieder verschiedene Bands ins Leben gerufen. Die treibenden Kräfte waren meist Gerhard Dotter und Michael Dengler. Angefangen hat es 1979 bei der Weihnachtsfeier des Harmonikavereins mit dem Stausee-Echo auf Initiative von Josef Dold. Mit dabei waren Michael Dengler, Gerhard Dotter, Erich Straub, Hans-Peter Rombach. Später Hermann Dotter und Agnes Fritsch geb. Dold. Diese wirkten auch bei der Fasnet und an Sylvester im Michelhof mit. Der Freitagabend beim Frühlingsfest wurde eingeführt durch das Stausee-Echo. 1982 gründete sich in Nachfolge des Stausee-Echos die Mike-Silver-Band. Zu dieser gehörten Gerhard Dotter, Michael Dengler, Norbert Straub und Peter Hupfer. Diese hatte Auftritte bis ins benachbarte Ausland. An Fasnet hatte die Band bis zu zehn Auftritte. Auch wurden größere Konzerte zusammen mit der damals sehr populären „Golden Show Band“ gegeben. Diese Formation spielte bis in die Mitte der 80er Jahre. Anfang der neunziger gründete sich das Sandstrand-Echo. Der Name entstand in Ermangelung von Wasser in dem abgelassenen Stausee. Zur Besetzung gehörten Gerhard Dotter, Michael Dengler, Jürgen Heine und Christof Trenkle. Nach dessen Tod kamen Norbert Straub und Christine Müller hinzu. Heute heißt die Band nach der Sanierung der Linachtalsperre wieder Stausee- Echo und umrahmt in der Hauptsache die Linacher Fasnet. Seit Gründung unseres Vereins war Alfred Braun erster Vorsitzender bis zum 2. März 1979. Er war ein großer Gönner und Förderer unseres Vereins, und er trat an diesem Abend aus Altersgründen von seinem Amt zurück. Für seine Verdienste um den Verein und die Harmonikabewegung wurde Alfred Braun zum Ehrenvorsitzenden unseres Vereins ernannt. Im Jahr 1979 wurde ihm die Hermann Schittenhelm Medaille des DHV überreicht. Nachfolger von Alfred Braun als erster Vorsitzender wurde Hugo Heine. 1989 übernahm Walter Straub die Vereinsleitung und übergab sie zehn Jahre später an Andreas Trenkle. Er ist seit 2006 auch Kreisvorsitzender der DHV-Kreisvereinigung Donaueschingen, zu dessen Gründungsvereinen der Harmonikaverein Linach 1966 gehörte. Auch andere Vorstandsmitglieder haben die Vereinsarbeit über viele Jahre unterstützt. Alois Straub II war 30 Jahre passiver Beisitzer, Manfred Trenkle 26 Jahre Schriftführer, Roswitha Straub 22 Jahre und Helmut Klausmann 21 Jahre Kassier. Das Osterkonzert fand zunächst im Adler statt. Nach dessen Schließung 1976 wechselte man nach Schönenbach in den Löwen. 1993 fand das Jahreskonzert zum ersten Mal am Palmsamstag statt. 1995 wechselte man in den Pfarrsaal St. Cyriak. Es wurde als Doppelkonzert mit Bestuhlung ausgerichtet. Seit 2002 treten beim Jahreskonzert Jugendorchester, Akkordeon-Ensemble und Hauptorchester auf. 2007 zimmerte der Verein sich eigene Podeste, die im Gemeindehaus auch als Bühne genutzt werden. Bis 1973 gab der Verein noch ein Herbstkonzert im Linacher Adler und ein Pfingstkonzert im Gasthaus Ochsen in Neukirch. Zum Jubiläum wurde 2011 ein Kirchenkonzert in der Vöhrenbacher Stadtkirche zusammen mit dem Gesangverein Vöhrenbach gegeben. Es kamen 400 Zuhörer. Bis Anfang der 90er Jahre gab das Hauptorchester im Sommer über zahlreiche Kurkonzerte. So in Schonach, Schönwald, Tennenbronn und Unterkirnach. Alle zwei Jahre erfolgt die Teilnahme am Kreistreffen. In den 60er Jahren beteiligte sich das Hauptorchester auch an Wertungspielen und nahmen an Festzügen teil. Auch an Rundfunkaufnahmen des Süddeutschen Rundfunks hat sich das Orchester 1978 beteiligt. Hiervon wurde ein Musikstück in der Sendung „Klang und Sang aus Stadt und Land“ am 24.2.1979 gesendet. Des- weiteren ist der Verein auf der Heimatschallplatte von Furtwangen, welche 1981 hergestellt wurde, vertreten. Zu festlichen Anlässen wirkt der Harmonikaverein in der Linacher Wendelinkapelle mit. Zum Patrotinium und zum zweiten Weihnachtsfeiertag. Und seit der Beendigung der Sangestätigkeit des Gesangvereins auch den Volkstrauertag. Zur finanziellen Basis wurde 1969 zum erstenmal das Fühlingsfest zusammen mit dem Gesangverein im Schopf des Hinterbauern durchgeführt. 1987 wurde eine Bar an den Schopf angebaut, der auch als Lager dient. 1995 wurde dieser umgebaut. 1987 hatten beim Linacher Frühlingsfest die „Feldberger“ ihren ersten öffentlichen Auftritt und ein Jahr später trat, ebenfalls in Linach, Hansy Vogt zum erstenmal öffentlich auf. Das letzte Frühlingsfest fand 2001 statt. Danach fanden verschiedene Vereinsfeste im Gemeindehaus statt. Unvergessen war 1986 das 25-jährige Vereinsjubiläum. Dies wurde vier Tage auf der Leimooshöhe in einem 1000-Mann-Zelt gefeiert. Da für den Auftritt mit den „Fidelen Mölltalern“ am Montagabend das Zelt schon ausverkauft war, entschlossen sich die Verantwortlichen kurzfristig am Sonntagabend das Zelt zu erweitern. In Schönwald wurde ein 800-Mann-Zelt abgebaut und in Linach an das vorhandene Zelt hinten angebaut. Mit 1800 Besuchern war die Veranstaltung ausverkauft. Das Probelokal war bis Herbst 1961 die Wohnstube des Leibgedinghauses von Alfred Braun, in welchem bis 1974 die Übungsstunden für die Schüler abgehalten wurden. Für Jugendgruppe und Stammorchester war das Nebenzimmer des Gasthauses Adler bis 1974 Proberaum. Mit dem Bau des Gemeindehauses 1974 erhielten die Vereine des Stadtteils Linach ein neues Probelokal. Ungestört können hier die Vereine ihre wöchentliche Probentätigkeit absolvieren. 1998 wurde das Gemeindehaus vergrößert. Der Proberaum hat sich verdoppelt. Die Vergößerung und der Einbau einer Küche hat sich sehr positiv auf die Ausrichtung von Veranstaltungen ausgewirkt. Eine lange Tradition hat in Linach die Fasnet. Früher wurde diese im Adler und auf der Lettwies gefeiert. Mit Gründung des Harmonikavereins wurde in dessen Regie Fasnet im Adler durchgeführt.. Dies endete mit der Schließung des Gasthaus Adler. 1983 rief Roswitha Straub - und das bis heute - zum erstenmal mit den "Strickwiebern" die Fasnet aus: Am Schmutzigen Donnerstag. Seit 1998 dann am Fasnetfreitag. Seit Mitte der 90er Jahre ist der Harmonikaverein Veranstalter. Zuerst findet am Nachmittag ein Umzug vom Schulhaus zum Gemeindehaus statt. Dort ist dann zuerst Kinderfasnet. Abends ist dann buntes Programm mit den Erwachsenen. Die Fasnet steht unter einem alljährlich wechselnden Motto. Für die Zukunft will der Verein weiterhin einen kulturellen Beitrag für die Ortschaft leisten und hofft, dass die Vereinsarbeit auch in Zukunft eine Wertschätzung seitens der Bevölkerung erhält.